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Archiv für Dezember, 2010

Dämmstoffe: Preise sind von Rohmaterial abhängig

Der effizienten Wärmedämmung von Gebäuden verschiedener Art wird seit einigen Jahren besonderer Wert beigemessen. Um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern und den Anforderungen des Klimaschutzes zu entsprechen, wurden in baurechtlichen Bestimmungen Standardanforderungen für die Wärmedämmung von Neubauten festgeschrieben. Maßgeblich ist die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. In einer Energiebilanz werden der Jahres-Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust gegenübergestellt. Durch geeignete Wärmedämmung im Bereich des Daches, der Außenwände, der Kellerwände und eventuell auch der Bodenplatte kann der Wärmeverlust erheblich reduziert werden.

Zum Einsatz kommen verschiedene Dämmstoffe: Preise richten sich nach dem ausgewählten Material und der Dicke. Zum Vergleich verschiedener Dämmstoffe werden physikalische Kennwerte herangezogen. Das Maß für die spezifische Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes ist der sogenannte Lambda-Wert. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie bei einem Grad Kelvin Temperaturdifferenz durch eine Wand von einem Meter Dicke transportiert wird. Die Wärmedämmung ist umso besser, je kleiner der Lambda-Wert ist. Entsprechend ihrer spezifischen Wärmeleitfähigkeit werden Dämmstoffe in sogenannte Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt.

Zur Beurteilung des Wärmedurchgangs durch eine Gebäudewand dient die Wärmeleitzahl, auch Wärmdedurchlässigkeitskoeffizient oder U-Wert genannt. Das Wärmedämmvermögen ist umso besser, je kleiner dieser Wert ist. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Polystyrol-Hartschaum und Polyurethan-Hartschaum zum Einsatz. Aber auch natürliche Materialien wie Glaswolle und Glasschaum, Steinwolle, Schafwolle, Holzfasern und Zellulose können verwendet werden. Verschiedene Arten von Dämmstoffen können in Dämmplatten und Wärme-Verbund-Systemen kombiniert werden.

Zur Wärmeisolierung von Wänden, Dächern und Bodenplatten eignen sich verschiedene Dämmstoffe. Preise für eine Wärmedämmung richten sich nach dem Material und der Bauausführung. Die Kosten für die Isolierung von Außenwänden mit Dämmplatten liegen bei 75 bis 170 Euro/m². Für die Isolierung von Dächern werden Preise von 100 bis 120 Euro/m² angegeben.

Billige Holzöfen müssen nicht immer schlecht sein

Heizen mit Holz wird immer attraktiver. Holzöfen halten in den letzten Jahren wieder verstärkt Einzug in deutsche Wohnungen. Einige schätzen in der dunklen Jahreszeit die behagliche Atmosphäre, die ein Kaminofen ausstrahlt. Andere schaffen sich angesichts der Energiepreise einen Ofen als Alternative oder Ergänzung zur bestehenden Heizungsanlage an. Das Sortiment an Holzöfen ist in Baumärkten und bei den Fachhändlern sehr vielfältig, die Preisunterschiede sind sehr groß. Holzöfen gibt es ab etwa 200 Euro zu kaufen, viele Modelle kosten weit über tausend Euro. Daher stellen sich Käufer die Frage: Sind billige Holzöfen schlechter als die teuren?

Wer nur gelegentlich etwas Romantik in sein Zuhause holen möchte, für den reicht ein günstiges Modell aus. Im Baumarkt sollte aber auf Markenware und diverse Prüfsiegel geachtet werden. Vor der Anschaffung eines Holzofens ist der Schornsteinfegermeister nach den gültigen Regeln und Auflagen in der jeweiligen Kommune zu fragen. Das erspart im Fall eines Falles mögliche hohe Zusatzkosten. Ihn kann man auch um Rat zum Thema billige Holzöfen bitten, da er auf diesem Gebiet eine große Erfahrung vorweisen kann. Ist die Entscheidung dann für einen Holzofen gefallen, schaut man sich im Handel auch nach günstigen Vorjahresmodellen und Ausstellungsstücken um.

Damit sich billige Holzöfen nicht zu einem Risiko entwickeln, sollte auf deren Verarbeitung geachtet werden. Zum Beispiel dürfen die Schottersteine nicht lose sein und die Türdichtungen nicht fehlen. Das Stahlgehäuse sollte über keine sichtbaren Einschusslöcher verfügen. Der wichtigste Punkt ist sein Wirkungsgrad, der über 75 Prozent liegen sollte. Ein Ofen nutzt nicht viel, wenn er zu große Mengen an Holz benötigt, um Wärme zu erzeugen. Häufig speichern auch billige Öfen nicht besonders gut.

Moderne Holzöfen müssen aus Umweltschutzgründen über einen Feinstaubfilter verfügen. Der hat zusätzlich den Vorteil, dass sich der Holzverbrauch um bis zu 40 Prozent verringert. Schon aus Sicherheitsgründen sollte, bevor man sich für einen billigen Holzofen entscheidet, das Urteil eines Fachmannes eingeholt werden.

Garagentor mit Solarantrieb: Öffnen ohne Stromanschluss

Bei Regen und Schnee nicht mehr aus dem Auto aussteigen zu müssen, um das Garagentor manuell zu öffnen, gehört für viele Garagenbesitzer zu den unerfüllten Wünschen. Denn etwa ein Viertel aller Garagen ist nicht mit einem Stromanschluss ausgestattet. Ein Garagentor mit Solarantrieb löst dieses Problem auf einfache Weise. Wer handwerklich geschickt ist, kann seine Garage damit selbst ausrüsten, zumal der Einbau nicht aufwendig ist.

Für diese Aufgabe benötigt man einen Antrieb, einen Akku und ein Solarmodul. Der Handel bietet vollständige Sets für den Selbsteinbau an, ansonsten sollte ein Fachmann diese Aufgabe übernehmen. Zunächst gilt es, den Antrieb einzubauen, damit man bequem aus dem Auto heraus das Garagentor per Funkfernbedienung öffnen kann. Bei der Nachrüstung sollte man aus Sicherheitsgründen darauf achten, dass der Antrieb eine Abschaltautomatik enthält, die dann stoppt, wenn sich Hindernisse zwischen dem Garagentor und dem Boden befinden.

Ein Garagentor mit Solarantrieb ermöglicht es zudem, dass die Garage mit Licht ausgestattet ist. Das bringt dem Autofahrer ein Stück mehr Sicherheit, da er nun nicht mehr im Dunklen aus dem Auto aussteigen muss. Der Akku wird mit Batterien betrieben, die wiederum durch den Strom aufgeladen werden, den ein Solarmodul auf dem Dach der Garage erzeugt. Wenn man auf eine gute Qualität der Solarzellen achtet, ist es auch in der dunklen Jahreszeit nicht erforderlich, die Akkus an einer Steckdose nachzuladen. Ihre Energie reicht dazu aus, das Garagentor innerhalb von 24 Stunden mehrere Male zu öffnen und zu schließen.

Das Solarmodul arbeitet auch bei normalem Tageslicht und nicht nur dann, wenn die Sonne scheint. Es sollte am besten auf dem Garagendach, nicht im Schatten und mit einer Neigung in Richtung Süden angebracht werden. Es ist schnell auf dem Dach montiert, denn es ist klein, kompakt und wiegt keine fünf Kilogramm. Bei einigen Modellen ist es auch möglich, den tragbaren Akku mitzunehmen, um ihn an der heimischen Steckdose aufzuladen. Das ist zwar teurer und nicht so umweltfreundlich wie der reine Solarantrieb, aber in einigen Fällen nicht zu umgehen, zum Beispiel wenn die Garage tagsüber immer im Schatten liegt.

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