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Hausbau

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Energiesparen ist möglich – mit einem Passivhaus

passivhaus

Die Energiekosten steigen stetig und sind häufig von undurchsichtigen Zusammenhängen abhängig. Umstrittene Ölpreispolitik und Energieabkommen zwischen Staaten können einen Einfluss auf die Energiepreise in weiter entfernten Ländern haben, sodass Energie einzusparen die beste Möglichkeit darstellt, sich davon unabhängiger zu machen. Ein Passivhaus ist dabei ein Weg, Geld zu sparen und die Umwelt zu schützen, denn weniger Energieverbrauch bedeutet gleichsam weniger Ressourcenverschwendung.

Die Idee hinter einem solchen Haus ist es, durch die bestmögliche Wärmedämmung, kombiniert mit einem intelligenten Lüftungssystem, keine eigene Heizung zu benötigen. Zusätzlich macht man sich die natürlichen Wärmequellen wie Sonneneinstrahlung und Erdwärme zunutze. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Isolierung. Da es bei einer hohen Abdichtung des Wohnraums zu wenig bis keinem Luftaustausch mehr mit der Außenluft kommt, wird in einem Passivhaus über eine kontrollierte Wohnraumlüftung das Raumklima reguliert. Alle paar Stunden wird dazu Luft von innen nach außen (und umgekehrt) gepumpt. Die Besonderheit liegt darin, dass die zugeführte Luft schon vorgewärmt ist, bevor sie im Wohnraum angelangt. Dazu wird die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen, ohne dass sich die Luftströme vermischen. Die Innentemperatur im Haus bleibt so stetig konstant, während die Luft durch Filterung sogar eine bessere Qualität als in üblichen Häusern hat. Eine weitere Möglichkeit des Energiesparens stellt Erdwärme dar.

Preislich unterscheidet sich ein Passivhaus natürlich von herkömmlichen Gebäuden. Je nach Ausstattung kann sich ein Neubau erst nach über zehn Jahren bezahlt machen. Es müssen im Voraus die technischen Besonderheiten, wie dreifach verglaste Fenster oder die erwähnte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, finanziert werden. Nach einer gewissen Zeit lassen sich aber über Einsparungen bei den Heizkosten Gewinne erzielen. Darüber hinaus werden Passivhäuser durch günstige Darlehen oder regionale Förderprogramme unterstützt. Neben den finanziellen Vorteilen spielt für viele Hausbauer auch die Schonung der Umwelt eine große Rolle.

© Alterfalter – Fotolia.com

Umbauen und Renovieren macht eigene Wohnträume wahr

umbauen und renovieren

Wer würde nicht gerne in einem Umfeld wohnen, wo alles auf die eigenen, persönlichen Wünsche, Vorstellungen und Träume abgestimmt ist? Doch meist bleiben es Träume, weil die finanziellen Mittel fehlen oder die Ansprüche zu hoch sind. Das muss aber nicht sein. Mit Umbauen und Renovieren besteht durchaus die Möglichkeit, diese zu verwirklichen oder ihnen zumindest sehr nahe zu kommen. Vor allem dann, wenn ein Großteil der Arbeit in Eigenleistung erfolgen kann.

Ein Rechenbeispiel: Die Familie XY wohnt mit zwei Kindern auf 100 qm und zahlt monatlich einen Mietzins von 800 Euro, was etwa dem Durschnitt entspricht. Bei einem Zinssatz von rund fünf Prozent Zinsen könnte damit auch eine Wohnung im Wert von 150.000 Euro finanziert werden. Viele Bausparkassen oder Banken akzeptieren dabei eine sogenannte Muskelhypothek, wenn kein oder nur wenig Eingenkapital vorhanden ist. So könnte man beispielsweise eine sanierungsbedürftige Wohnung für 100.000 Euro kaufen und das restliche Geld für Umbauen und Renovieren verwenden. Hat man darüber hinaus noch handwerkliches Geschick, kann man noch vielleicht die Elektrik, Maler- oder Schreinerarbeiten selbst erledigen, die als Eigenkapital angerechnet werden können. Außerdem gibt es speziell für Altbauten besonders zinsgünstige Kredite für den Einbau neuer Fenster, Dämmung von Wänden und Dach oder für die Erneuerung der Heizung. Diese können bei der KfW – der Kreditanstalt für Wiederaufbau – beantragt werden.

Nachdem man nun geprüft hat, welche Wände in der künftigen Wohnung tragend sind, kann man die Gestaltung der Traumimmobilie starten. Aus kleinen Zimmern können lichtdurchflutete Räume werden und ein altes Badezimmer zur Wellness-Oase. Sind alte Kamine vorhanden, ist auch die Schaffung einer offenen Feuerstelle oder der Anschluss eines Kaminofens kein Problem mehr.

Viele Menschen schätzen diese Art, aus „Altem“ „Neues“ zu erschaffen. So muss es nicht wundern, dass die Anzahl von Lofts, die aus ehemaligen Industriegebäuden oder Lagerhallen entstehen, wie Pilze aus dem Boden schießen. Eines darf man dabei auch nicht unterbewerten: Miete ist Geld, das nicht wiederkommt. Eigentum, das abgezahlt wird, bleibt einem ewig erhalten.

© bella – Fotolia.com

Der Schornstein Shop bietet mehr als nur Schornsteine

schornstein shop

Unter einem Schornstein stellt man sich gemeinhin einen aus Backsteinen gemauerten Schlot vor. Doch wer heute baut, hat verschiedene Möglichkeiten, seinen Schornstein an gewisse Gegebenheiten anzupassen. Mit einem Blick in den Schornstein Shop kann man sich über das Angebot informieren. So kommt es darauf an, für welche Art von Heizanlage ein Schornstein benötigt wird. Es kann sich dabei um Kamine, Kaminöfen, Gas- oder Heizkessel handeln; letztere benötigen zum Beispiel einen säurebeständigen Schornstein. Neben den üblichen Edelstahlrohr-Schornsteinen empfiehlt sich für alle Typen von Heizgeräten, also für Öfen sowie Kessel, ein Keramikschornstein. Dieser besteht nicht nur außen, sondern auch innen aus säure- und hitzebeständigen Keramikformstücken. Einfache Montage und flexiblen Einsatz versprechen Leichtbau-Schornsteine, die der Heimwerker höchstpersönlich einbauen kann. Die Schornsteine werden im Schornstein Shop unter anderem als Sets mit allem Drum und Dran angeboten. Dazu gehören neben dem Rohr verschiedene Stutzen oder Anschluss-Sets, eine Reinigungstür, Isolierung, Säurekitt und gegebenenfalls Steine für die Ummauerung sowie eine Abdeckplatte. Um bestehende Heizsysteme zu ergänzen oder zu erweitern, bietet der Shop auch Einzelteile an, wie zum Beispiel feuer- und säurebeständige Rohreinsätze.

Je nachdem, wie breit das Sortiment gefächert ist, findet man im Schornstein Shop auch Kaminbausätze oder Kaminöfen mit Zubehör, Natursteine und weitere Baustoffe. Andere wiederum sind auf Ölbrenner und Heizkessel, eventuell auch auf Solaranlagen, spezialisiert. Wer es exklusiv mag und Ausschau hält nach feuerbetriebenen Küchenherden, Bioethanolöfen oder sogenannten Feuer-Modulen in Form von Schalen, Skulpturen, Grills oder Terrassen-Öfen, wird ebenfalls auf entsprechenden Shop-Seiten fündig. Hier kann man sich auch über richtiges Heizen und die Reinigung von Kaminen und Öfen informieren und Antworten auf sonstige Fragen im Zusammenhang mit Heizsystemen erhalten. Die Möglichkeit, Kontakt zum Shopbetreiber aufzunehmen, eine qualifizierte Kaufberatung und Angaben zu Zahlung und Versand runden das Bild ab.

© Ernst Rose / http://www.pixelio.de

Dämmstoffe: Preise sind von Rohmaterial abhängig

Der effizienten Wärmedämmung von Gebäuden verschiedener Art wird seit einigen Jahren besonderer Wert beigemessen. Um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern und den Anforderungen des Klimaschutzes zu entsprechen, wurden in baurechtlichen Bestimmungen Standardanforderungen für die Wärmedämmung von Neubauten festgeschrieben. Maßgeblich ist die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. In einer Energiebilanz werden der Jahres-Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust gegenübergestellt. Durch geeignete Wärmedämmung im Bereich des Daches, der Außenwände, der Kellerwände und eventuell auch der Bodenplatte kann der Wärmeverlust erheblich reduziert werden.

Zum Einsatz kommen verschiedene Dämmstoffe: Preise richten sich nach dem ausgewählten Material und der Dicke. Zum Vergleich verschiedener Dämmstoffe werden physikalische Kennwerte herangezogen. Das Maß für die spezifische Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes ist der sogenannte Lambda-Wert. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie bei einem Grad Kelvin Temperaturdifferenz durch eine Wand von einem Meter Dicke transportiert wird. Die Wärmedämmung ist umso besser, je kleiner der Lambda-Wert ist. Entsprechend ihrer spezifischen Wärmeleitfähigkeit werden Dämmstoffe in sogenannte Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt.

Zur Beurteilung des Wärmedurchgangs durch eine Gebäudewand dient die Wärmeleitzahl, auch Wärmdedurchlässigkeitskoeffizient oder U-Wert genannt. Das Wärmedämmvermögen ist umso besser, je kleiner dieser Wert ist. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Polystyrol-Hartschaum und Polyurethan-Hartschaum zum Einsatz. Aber auch natürliche Materialien wie Glaswolle und Glasschaum, Steinwolle, Schafwolle, Holzfasern und Zellulose können verwendet werden. Verschiedene Arten von Dämmstoffen können in Dämmplatten und Wärme-Verbund-Systemen kombiniert werden.

Zur Wärmeisolierung von Wänden, Dächern und Bodenplatten eignen sich verschiedene Dämmstoffe. Preise für eine Wärmedämmung richten sich nach dem Material und der Bauausführung. Die Kosten für die Isolierung von Außenwänden mit Dämmplatten liegen bei 75 bis 170 Euro/m². Für die Isolierung von Dächern werden Preise von 100 bis 120 Euro/m² angegeben.

Holzhäuser sind eine überzeugende Alternative

Viele Menschen – darunter auch viele Häuslebauer – glauben immer noch, ein richtiges Haus muss aus Stein sein. Holzhäuser haben für sie etwas provisorisches. Möglicherweise stammt dieses Vorurteil aus der Kindheit, als man sich zum Spielen aus ein paar Brettern mit Nägeln und Hammer ein für Kinderaugen angemessenes Haus bauen konnte. Die Tatsache, dass viele Garten-, Freizeit- und Wochenendhäuser aus Holz gebaut wurden, unterstreichen das Vorurteil, nur ein Steinhaus ist ein richtiges Haus.

In Skandinavien ist das anders. Obwohl die Winter länger und kälter sind als in Deutschland, gibt es dort – besonders auf dem Land – meistens Holzhäuser. Und dafür gibt es gute Gründe. Das Haus wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut, also energiesparend und umweltbewusst. Moderne Häuser aus Holz sind ebenso wertstabil wie massiv gebaute Häuser. Die Nutzungsdauer liegt ebenfalls bei 80 – 100 Jahren. Damit es im Haus im Winter angenehm warm und im Sommer angenehm kühl ist, wird beim Holzhaus zwischen der tragenden Holzkonstruktion eine wirksame Dämmung verbaut, die das Haus im Winter gegen Kälte und im Sommer gegen Hitze isoliert. Um dies bei einen Steinhaus ebenso wirkungsvoll zu erreichen, ist ein erheblich größerer Aufwand erforderlich. Bekanntlich ist Holz ein schlechter Wärmeleiter, deshalb sind Kochlöffel meist aus Holz. Ein schlechter Wärmeleiter leitet aber nicht nur Wärme schlecht, sondern auch Kälte. Das bedeutet, dass die Temperaturdifferenz zwischen außen und innen bei Holzhäusern einfacher zu halten ist. Allerdings ist Holz brennbar. Deshalb könnte man vermuten, dass ein Holzhaus im Fall eines Brandes gegenüber einem Massivhaus weniger sicher ist. Umfangreiche Studien haben allerdings ergeben, das dies bei Häusern aus Holz nicht zutrifft, und ein Holzhaus den gleichen hohen Anforderungen an den Brandschutz entspricht wie ein massiv gebautes Steinhaus.

Und ein Holzhaus hat auch für den Geldbeutel des Bauherrn Vorteile. Er wird weniger “gebeutelt”, weil die Bauzeiten kürzer sind. Auch möglicherweise zukünftig gewünschte Aus- und Umbauten sind bei einem Holzhaus leichter und damit kostengünstiger zu realisieren.

Was ist zu beachten, um einen Altbau sanieren zu können

Viele Besitzer von älteren Häusern denken über eine Haussanierung nach. Dies hat unterschiedliche Gründe. Einige sind gesetzlich dazu verpflichtet, andere müssen ihren Altbau sanieren, weil der Zustand des Hauses sie dazu zwingt. Der Gesetzgeber hat eine neue Vorschrift herausgegeben, nach der jeder Hausbesitzer für die Energieeffizienz der eigenen Immobilie verantwortlich ist. Dies verpflichtet viele Altbaubesitzer, eine entsprechende Sanierung vorzunehmen.

Bei einem Altbau gibt es viele Bereiche, die nach einiger Zeit erneuert werden müssen. Dazu zählen die Dächer, aber auch sanitäre Einrichtungen. Durch eine neue Wandisolierung kann man zudem auch noch die Energiebilanz verbessern. Dies kostet zwar erst einmal viel Geld, bringt aber mit der Zeit große Ersparnisse mit sich.

Vor jedem Ausbau oder jeder Sanierung steht erst einmal die Entkernung des alten Gebäudes. Dazu werden alte Wände, die nicht mehr benötigt werden, herausgerissen und alter Putz oder andere veraltete Einrichtungen bzw. Ausstattungen entfernt. Danach muss genau geplant werden, welche Arbeiten notwendig sind und wie hoch die Kosten dafür sind. Es lohnt sich nicht, an der falschen Stelle zu sparen. Eine minderwertige Sanierung bringt am Ende mehr Probleme als gedacht. Wenn man einen Ausbau vornimmt, kommt als Nächstes der Trockenbau. Dabei werden neue Wände gezogen oder alte gegebenenfalls verkleidet. Mit den heutigen Materialien ist dies einfach und schnell getan. Aber nicht nur Wände lassen sich so präzise bauen, sondern auch Decken und Fußböden. Heute muss man nicht mehr Mauersteine und Mörtel benutzen, es gibt zahllose Varianten von Trockenbausystemen. Einen neuen Fußboden kann man durch einen frischen Estrich erhalten. Auch hier für gibt es einfache und schnelle Lösungen. Man sollte die Art des Bodens immer der Nutzung anpassen.

Wenn eine umfangreiche Sanierung geplant ist, sollte man die Situation nutzen, auch gleich sämtliche Installationen zu erneuern. Das sind Elektro- und Wasserinstallationen sowie sämtliche sanitäre Einrichtungen. Da zur Neuisolierung des Gebäudes es nötig ist, die Wände aufzuschlagen, kann man auch gleich neue Rohre verlegen und neue Stromleitungen ziehen lassen. Diese verschwinden dann unter dem Putz und sind später nicht mehr zu sehen. Nach ein paar Jahren ist es sicherer, die Leitungen erneuern zu lassen, da es sonst zu Defekten kommen kann, die schwere Schäden verursachen und ein großes Risiko für die Bewohner darstellen können. Elektro- und Wasser- bzw. auch Gasinstallationen sollten jedoch immer vom Fachmann durchgeführt werden. Eine laienhafte Arbeit kann böse Folgen haben. Sind alle Leitungen verlegt, kann man mit der Isolierung beginnen. Dies ist durchaus von einem Laien durchzuführen, wenn man sich die nötigen Informationen einholt. Nach dem Verputzen der Wände beginnen die Schönheitsarbeiten. Diese beinhalten nicht nur die Wände, Decken und Fußböden, sondern auch Fenster und Türen.

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