
Die Bedeutung von erneuerbaren Energien hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Zudem sind sie auch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorgedrungen, welche viel Wert auf den Einsatz dieser Energien zur Stromversorgung und für die Nutzung von Heizwärme legt. Die Menschen wissen, dass durch die Einspeisung von Strom aus Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen, ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird und dass erneuerbare Energien bei einer entsprechenden Auslegung auch nachhaltig sind. Man kann jedoch nicht nur einen Beitrag zum Schutz der Reinhaltung der Atmosphäre und der Natur leisten, indem man Wärme und Stromenergie aus solchen Quellen – wie Solarthermie, Geothermie, Windkraft, Wasserkraft oder Bioenergie – bezieht, sondern auch, indem man Energie spart. Das bedeutet, dass durch die Reduzierung von Strom oder Heizenergie aus Gas oder Öl auch die fossilen Energiequellen geschont werden. Wenn nämlich weniger Erdöl industriell aufbereitet oder Braun- und Steinkohle für den Antrieb von beispielsweise Dampf- oder Gasturbinenkraftwerken verbrannt werden muss, dann wird auch weniger Kohlenstoffdioxid erzeugt und die Atmosphäre dadurch letztendlich geschont.
Dies ist eine wichtige Erkenntnis, um zu begreifen, dass eine kollektive Verbrauchsreduzierung bei den Haushalten ebenfalls eine große Entlastung der Umwelt bedeutet. Allerdings ist eine solche Minimierung von Strom und Wärme nicht ausschließlich vom Nutzerverhalten und von den Witterungseinflüssen abhängig, sondern natürlich auch und insbesondere von der Gebäude- und Anlagentechnik des Wohnhauses selbst. Das bedeutet, dass beispielsweise die Bauphysik einer Außenwand energetisch optimiert werden kann, um den Wärmedurchgang zu reduzieren und den Verbrauch der für ein behagliches Wohnklima notwendigen Raumwärme zu minimieren. Hierfür ist in der Regel eine Verstärkung der Außenwanddämmung insbesondere bei Altbauten notwendig. Des Weiteren wird von Energieberatern der Austausch alter Wärmeschutzfenster mit einem zu hohen Wärmedurchgangskoeffizienten empfohlen. Beispielsweise können 3-fach-Isolierverglasungen die Wärme sehr viel besser speichern und einen Durchlass dieser verhindern. Neben diesen Maßnahmen ist aber auch die Modifizierung oder sogar der Austausch der Heizanlage notwendig. Sollte die Anlage nicht älter als 15 Jahre sein, dann kann sie in der Regel durch den Anbau eines speziellen Abgassystems auf die Brennwerttechnik umgerüstet werden, wodurch sich letztlich die Heizkosten stark reduzieren lassen. Aber auch die Verkleidung von Heizungsrohren ist wichtig, um Wärmeverluste zu verhindern.
Um die Mängel und auch die möglichen Modernisierungsmaßnahmen bestimmen zu können, ist ein sogenannter Energie-Check notwendig. Dieser wird meist nach Aufnahme der Wand-, Dach- und Fensterqualität sowie der Maße der Gebäudehülle und der Anlagentechnik mit Hilfe einer entsprechenden Rechnersoftware durchgeführt. Mit dieser kann beispielsweise der Endenergiebedarf errechnet, aber auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt werden. So kann der Hausbesitzer erkennen, welche Kosten für eine energetische Optimierung der Systemhülle des Gebäudes anfallen würden und welche Einsparpotenziale sich ergeben, um letzten Endes auch die Investitionskosten wieder refinanzieren zu können.
© Wolfgang-S – Fotolia.com

Die Solarenergie hat sich in unserer Gesellschaft längst etabliert. Photovoltaik-Anlagen erzeugen auch auf vielen privaten Dächern umweltfreundlichen Strom. Für manche Hausbesitzer sind die Solarmodule nicht ästhetisch genug, andere erhalten aus Denkmalschutzgründen keine Genehmigung, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Solarenergie-Dachziegel bieten in diesen Fällen eine elegante Alternative, vor allem dann, wenn Kosten keine Rolle spielen. In der Regel haben sie eine geringere Gesamtleistung und sind teurer als vergleichbare Solarmodule. Das ist auch der Grund, weshalb viele Firmen, die seit 1990 Solarenergie-Dachziegel produziert haben, sich am privaten Markt nicht durchsetzen konnten.
Heute gibt es wieder Solarenergie-Dachziegel: Bitumenschindeln, Solarschiefer oder Kunststoff-Solardachziegel. Sie werden in die normale Dacheindeckung integriert und anschließend mittels Steckverbindungen miteinander verbunden. Auch vorgefertigte Systeme sind im Handel zu erwerben. Sie sehen aus wie normale Dachziegel, sind von diesen von weitem nicht zu unterscheiden und beeinträchtigen somit auch den Gesamteindruck eines historischen Bauwerkes nicht. Es ist möglich, das Dach mit einer Mischung aus beiden Dachziegelarten zu decken oder die solaren Dachziegel im Nachhinein bzw. in Etappen zu verlegen.
Inzwischen ist als Neuheit ein Hybrid-System vorgestellt worden. Auf dunkle Tonziegel werden monokristalline Photovoltaik-Module gesetzt, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Unter den Ziegeln verläuft eine hohle Aluminiumschiene, in der sich eine frostsichere Wasser-Glykol-Mischung befindet. Ebenso sind dort elektrische Leitungen zu finden, die den Strom zu den Wechselrichtern leiten. Da man die solaren Dachziegel mit einem Computerprogramm aus der Ferne überwachen soll, verlaufen hier auch entsprechende Datenkabel. Die Tonziegel werden in Aluminiumprofile gelegt, die die herkömmlichen Dachlatten ersetzen. Auf einem Quadratmeter der neuen Dachziegel sollen circa 70 Watt elektrische und etwa 100 Watt thermische Energie erzeugt werden. Sie sollen begehbar und hagelsicher sein.
© Smileus – Fotolia.com

Ein Kaminofen im eigenen Haus sorgt für wohlige Wärme. Ein weit verbreitetes Modell ist der Smalborg Kaminofen. Er hat eine klassische bauchige Form und ist an den Seiten mit Speckkeramikplatten ausgestattet. Mit dem Kaminofen aus Großmutters Zeiten ist der heutige Kaminofen fast nicht mehr zu vergleichen. Er verströmt zwar immer noch die angenehme Atmosphäre, die wir aus unserer Kindheit kennen, aber bei sachgemäßer Anwendung “rußt” und “stinkt” er nicht mehr so. Auch ist das Reinigungsprinzip von heutigen Öfen nicht mehr so umständlich und zeitraubend wie damals.
Der Aufbau eines Kaminofens ist im Wesentlichen immer gleich. Er besteht aus dem eigentlichen Ofeneinsatz und seiner Ummantelung. Diese kann aus Mauerwerk oder feuerfesten Materialien, wie Metallen bestehen. Wichtig hierbei ist, dass die Rückseite sich niemals stark nach außen hin aufheizen darf. Dieses bewirkt eine alukaschierte Mineral- oder Glaswolle, die als Isolierung dient. In manchen Kaminöfen wird die Innenwand an der Rückseite zusätzlich noch mit einer Aluschicht verkleidet, die eine Reflexion der Hitze bewirkt.
Ein Kaminofen kann sowohl mit Holz als auch mit Braunkohlebriketts beheizt werden. Jeder Kaminofen kann als Zweitfeuerungsanlage benutzt werden, die in der Übergangszeit die herkömmliche Heizung ganz ersetzt und in der kalten Jahreszeit unterstützt. Die Feuerungstür schließt automatisch, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. Diese Sicherung wird durch eine im Scharnier der Tür eingebaute Rückstellfeder gewährleistet.
Der Innenraum des Kaminofens bietet Platz für drei Holzscheite oder vier Braunkohlebriketts und beheizt damit Räume bis zu 200 m³. Mit den heutigen Maßen passt er in jede noch so kleine Nische. Man braucht keine luxuriöse Raumgröße mehr, um sich die Annehmlichkeiten eines prasselnden Feuers zu gönnen. Für die Bedienung während der Nutzung wird mit fast jedem Kaminofen eine sogenannte “kalte Hand” mitgeliefert. Das ist ein Wärmeschutzhandschuh, wie man ihn vom Grillen her kennt, der einen zusätzlichen Pluspunkt in Sachen Sicherheit mit sich bringt. Der Smalborg Kaminofen enthält diesen, zum Beispiel, in seinem Lieferpaket.
© Anton Balazh – Fotolia.com

Die meisten herkömmlichen Heizsysteme ziehen ihre Heizenergie aus der Verbrennung von verschiedenen Rohstoffen, wie Öl oder Heizgas, das regelmäßig von Anbietern aus der Region erworben werden muss. Der Preis für die Lieferung des Rohstoffes kann je nach regionalem Anbieter stark schwanken und die Haushaltskasse stark belasten. Deshalb setzen viele neue Heizsysteme auf regenerative Energien, die obendrein oft staatlich gefördert werden.
Dieser Kostenvorteil entsteht meist erst bei den Heizkosten selber. Die Kosten für die Errichtung alternativer Heizungen sind häufig höher als die Anschaffung eines herkömmlichen und veralteten Systems. Dennoch kann man in bestimmten Regionen fast vollkommen ohne laufende Heizkosten den Wohnraum aufwärmen, wenn es die Umgebungsbedingungen zulassen. Das wäre zum Beispiel bei Geothermieheizungen der Fall. Hier wird Wasser tief ins Erdreich gepumpt, wo es aufgewärmt wird und anschließend für die Beheizung genutzt. Dieses Verfahren kann aber nicht überall sinnvoll eingesetzt werden, daher muss man den Standort vor der Geothermieeinrichtung geologisch genau prüfen. Zudem ist diese Heizmethode in der Einrichtung sehr kostenintensiv und für viele Haushalte daher nicht erschwinglich.
Es gibt auch die Möglichkeit, einen großen Wasservorrat mithilfe der Sonnenwärme an warmen Tagen aufzuwärmen und die Wärmespeicherung des Wassers im Winter zu nutzen, um den Wohnraum warm zu halten. Diese Methode funktioniert bei einer entsprechend großen Wassermenge erwiesenermaßen ganz zufriedenstellend und ist für eine jährlich konstante Wohntemperaturhaltung um die 20 Grad Celsius völlig ausreichend. Jedoch gilt das nicht unbedingt für sehr kühle Sommer, da in diesem Fall das Wasser nicht genügend Wärme aufnehmen kann, um die Heizleistung in einem kalten Winter an den gesamten Wohnraum abzugeben. Zudem ist der Wasserspeicher im Haushalt sehr raumgreifend, daher kann man einen Großteil des Wohnraumes nicht nutzen. Es gibt noch viele andere Methoden, sein Haus umweltverträglich zu beheizen, die meisten Methoden werden vom Staat gefördert. So kann man beispielsweise bei der staatseigenen Kreditanstalt Darlehen für alternative Heizungen und deren Einrichtung beantragen.
© frankoppermann – Fotolia.com

Das Heizen mit Holz erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Denn man kann einen nachwachsenden Rohstoff nutzen, und die Preise bleiben meist konstant. Außerdem ist es umweltfreundlicher als manche anderen Heizmethoden.
Sucht man nach Brennholz, kann man sich zunächst in der Nachbarschaft umhören. Vielleicht hat ein Nachbar ein Waldstück oder weiß, woher Bekannte ihr Holz beziehen. Auch Branchenverzeichnisse kann man zurate ziehen. Häufig stößt man außerdem in Kleinanzeigen auf Angebote für Holz oder es werden im Baumarkt Holzscheite angeboten. Nicht zuletzt kann man den Förster oder Waldbesitzervereine ansprechen. Das Internet ist ebenfalls eine gute Quelle: Gibt man die Postleitzahl und das Stichwort Holz ein, findet man schnell regionale Angebote. Außerdem kann man auf Foren oder Portalen zum Thema Brennholz Hinweise erhalten oder in Internet-Shops Brennholz kaufen. Diese bieten oft bundesweit Holz an und verweisen darüber hinaus auf Anbieter in der Nähe. Denn nicht selten handelt es sich um Vereinigungen von Händlern. Das Internet hat den Vorteil, dass man die Preise der Angebote vergleichen kann.
Manche Kunden kaufen Holz möglichst frühzeitig und sprechen den Händler ihrer Wahl schon bis zu eineinhalb Jahren vorher an. So können beide gut planen und kalkulieren. Andere sehen sich das ganze Jahr über nach Brennholz um und suchen nach billigen Angeboten im Netz. Zum Teil greifen sie auch auf Alt- oder Bauholz zurück, wenn frisches Holz gerade zu teuer ist. Brennholz wird auf Paletten oder in Kartons in unterschiedlichen Dicken und Längen angeboten. Grundsätzlich gilt, dass für offene Kamine besonders Laubharthölzer geeignet sind, weil diese lange brennen. Mit Nadelhölzern heizt man hingegen eher Öfen, da bei diesen wichtig ist, dass sie sich möglichst schnell aufheizen. Neben Holzscheiten kann man auch Hackschnitzel, Holz- und Rindenbriketts und Pellets in den Online-Shops erwerben. Gleichgültig, ob man einen Ofen, einen Grill oder einen Kamin beheizen will, es ist für jede Heizung ein passender Brennstoff zu finden. Auf den Seiten findet sich oft auch Informatives rund um das Heizen. Dort wird zum Beispiel erklärt, wie hoch der Brennwert von einzelnen Holzsorten ist und welche am besten für welche Heizung geeignet sind. Außerdem geben die Seiten Tipps zur Lagerung und Ratschläge, wie man heizen und gleichzeitig möglichst wenig Schadstoffe freisetzen kann. Auch bei der Kalkulation der Mengen bieten sie eine Hilfestellung.
Neben Holz wird in den Online-Shops Zubehör angeboten: So sind beispielsweise Anzündhilfen erhältlich, die aus Kiefern- oder Fichtenholz oder Holzwolle mit Wachs bestehen. Außerdem kann man Kaminbesteck sowie Körbe und Kisten kaufen, in denen sich die Scheite lagern lassen. Manche Körbe bestehen aus Holz und andere aus Weiden. Schmiedeeiserne Körbe lassen sich ebenfalls ordern. Je nach Wunsch kann man einen Korb mit verspielterem oder zurückhaltendem Design wählen. So werden etwa Körbe aus Edelstahl angeboten. Einige Körbe haben Henkel und lassen sich so leichter tragen.
© Galyna Andrushko – Fotolia.com
Der effizienten Wärmedämmung von Gebäuden verschiedener Art wird seit einigen Jahren besonderer Wert beigemessen. Um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern und den Anforderungen des Klimaschutzes zu entsprechen, wurden in baurechtlichen Bestimmungen Standardanforderungen für die Wärmedämmung von Neubauten festgeschrieben. Maßgeblich ist die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. In einer Energiebilanz werden der Jahres-Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust gegenübergestellt. Durch geeignete Wärmedämmung im Bereich des Daches, der Außenwände, der Kellerwände und eventuell auch der Bodenplatte kann der Wärmeverlust erheblich reduziert werden.
Zum Einsatz kommen verschiedene Dämmstoffe: Preise richten sich nach dem ausgewählten Material und der Dicke. Zum Vergleich verschiedener Dämmstoffe werden physikalische Kennwerte herangezogen. Das Maß für die spezifische Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes ist der sogenannte Lambda-Wert. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie bei einem Grad Kelvin Temperaturdifferenz durch eine Wand von einem Meter Dicke transportiert wird. Die Wärmedämmung ist umso besser, je kleiner der Lambda-Wert ist. Entsprechend ihrer spezifischen Wärmeleitfähigkeit werden Dämmstoffe in sogenannte Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt.
Zur Beurteilung des Wärmedurchgangs durch eine Gebäudewand dient die Wärmeleitzahl, auch Wärmdedurchlässigkeitskoeffizient oder U-Wert genannt. Das Wärmedämmvermögen ist umso besser, je kleiner dieser Wert ist. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Polystyrol-Hartschaum und Polyurethan-Hartschaum zum Einsatz. Aber auch natürliche Materialien wie Glaswolle und Glasschaum, Steinwolle, Schafwolle, Holzfasern und Zellulose können verwendet werden. Verschiedene Arten von Dämmstoffen können in Dämmplatten und Wärme-Verbund-Systemen kombiniert werden.
Zur Wärmeisolierung von Wänden, Dächern und Bodenplatten eignen sich verschiedene Dämmstoffe. Preise für eine Wärmedämmung richten sich nach dem Material und der Bauausführung. Die Kosten für die Isolierung von Außenwänden mit Dämmplatten liegen bei 75 bis 170 Euro/m². Für die Isolierung von Dächern werden Preise von 100 bis 120 Euro/m² angegeben.
Heizen mit Holz wird immer attraktiver. Holzöfen halten in den letzten Jahren wieder verstärkt Einzug in deutsche Wohnungen. Einige schätzen in der dunklen Jahreszeit die behagliche Atmosphäre, die ein Kaminofen ausstrahlt. Andere schaffen sich angesichts der Energiepreise einen Ofen als Alternative oder Ergänzung zur bestehenden Heizungsanlage an. Das Sortiment an Holzöfen ist in Baumärkten und bei den Fachhändlern sehr vielfältig, die Preisunterschiede sind sehr groß. Holzöfen gibt es ab etwa 200 Euro zu kaufen, viele Modelle kosten weit über tausend Euro. Daher stellen sich Käufer die Frage: Sind billige Holzöfen schlechter als die teuren?
Wer nur gelegentlich etwas Romantik in sein Zuhause holen möchte, für den reicht ein günstiges Modell aus. Im Baumarkt sollte aber auf Markenware und diverse Prüfsiegel geachtet werden. Vor der Anschaffung eines Holzofens ist der Schornsteinfegermeister nach den gültigen Regeln und Auflagen in der jeweiligen Kommune zu fragen. Das erspart im Fall eines Falles mögliche hohe Zusatzkosten. Ihn kann man auch um Rat zum Thema billige Holzöfen bitten, da er auf diesem Gebiet eine große Erfahrung vorweisen kann. Ist die Entscheidung dann für einen Holzofen gefallen, schaut man sich im Handel auch nach günstigen Vorjahresmodellen und Ausstellungsstücken um.
Damit sich billige Holzöfen nicht zu einem Risiko entwickeln, sollte auf deren Verarbeitung geachtet werden. Zum Beispiel dürfen die Schottersteine nicht lose sein und die Türdichtungen nicht fehlen. Das Stahlgehäuse sollte über keine sichtbaren Einschusslöcher verfügen. Der wichtigste Punkt ist sein Wirkungsgrad, der über 75 Prozent liegen sollte. Ein Ofen nutzt nicht viel, wenn er zu große Mengen an Holz benötigt, um Wärme zu erzeugen. Häufig speichern auch billige Öfen nicht besonders gut.
Moderne Holzöfen müssen aus Umweltschutzgründen über einen Feinstaubfilter verfügen. Der hat zusätzlich den Vorteil, dass sich der Holzverbrauch um bis zu 40 Prozent verringert. Schon aus Sicherheitsgründen sollte, bevor man sich für einen billigen Holzofen entscheidet, das Urteil eines Fachmannes eingeholt werden.
Wenn man ein Haus baut oder ein älteres Gebäude saniert, muss man viele Entscheidungen treffen, wie z. B. in Bezug auf die Art der Heizung. Schließlich sind die Zeiten, in denen man mit Holz und Kohlen geheizt hat, lange vorbei und mittlerweile gibt es zahlreiche Optionen. Sehr viele Menschen entscheiden sich für eine Zentralheizung, die mit Heizöl oder -gas betrieben wird. Der Brennstoff für diese Heizungsanlagen wird in einem Tank im Keller oder im Garten aufbewahrt, und wenn er verbraucht ist, kann Nachschub geordert werden.
Eine Alternative zu dieser Technik ist eine Elektro-Nachtspeicherheizung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht direkt mit der Energie der fossilen Brennstoffe betrieben wird, sondern durch Elektrizität. Auf welche Weise der eingesetzte Strom gewonnen wurde, spielt für den Betrieb der Heizung keine Rolle. Daher ist es möglich, auch Strom aus Windkraft- oder Solaranlagen einzusetzen. Die Nachtspeicherheizung wird so bezeichnet, weil sie während der Nacht den Strom aus dem Energienetz speichert und am Tag diese Energie in Wärmeenergie umwandelt. Der Grund dafür sind die niedrigeren Strompreise in den Nachtstunden. Auf diese Weise ist es möglich, Heizkosten zu sparen. Ein weiterer Vorteil einer mit Strom betriebenen Nachtspeicherheizung besteht darin, dass die Installation nicht aufwendig und daher auch nicht besonders kostenintensiv ist. Während für eine Öl- oder Gasheizung der Tank, ein Kessel, das Rohrsystem und die Heizkörper montiert werden müssen, bedarf es für eine Nachtspeicherheizung lediglich der Verbindung zum Elektrohausanschluss.
Wer eine solche Heizung installieren lassen möchte, sollte sich an einen Fachmann wenden. In jeder Stadt gibt es Installateure, die über umfangreiches Fachwissen und jahrelange Erfahrungen im Bereich Heizungsinstallation verfügen. Es ist ratsam, einen Termin mit einem Installateur zu vereinbaren und ihm die Räumlichkeiten zu zeigen, die mit der Nachtspeicherheizung versehen werden sollen. Der Profi kann in der Regel wichtige Hinweise geben und die konkrete Planung des Projektes durchführen. Es ist wichtig, im Vorfeld einen Kostenvoranschlag zu erhalten, damit dem Bauherrn die Kosten nicht über den Kopf wachsen. Auch das Vergleichen von Angeboten mehrerer Handwerksbetriebe ist ratsam. Auf diese Weise findet man ein Unternehmen, das ein wirklich günstiges Angebot macht, und kann den Auftrag an die ausgewählte Firma vergeben.
Zahlreiche Unternehmen präsentieren online und in ihren Ausstellungs- bzw. Verkaufsräumen italienische Kachelöfen, die auch hinsichtlich der technischen Ausstattung überzeugen. Viele Bildergalerien vermitteln erste Eindrücke von den betreffenden Öfen, und über Downloads kann sich der Kunde detaillierte Informationen herunterladen. Im Sortiment findet man neben modernen und klassischen Modellen auch extravagante Kachelöfen. Oft sind diese hochwertigen Öfen mit kunstvollen Details gestaltet und ergänzen mit ihrem Design die moderne Wohnraumgestaltung. Die italienische Handwerkskunst bietet gute Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Feuerstätten im Haus und man spart möglicherweise mit den Kachelöfen Heiz- und Energiekosten. Außerdem sind sie relativ umweltfreundlich, ohne großen Aufwand zu betreiben und verfügen über eine meist ausgereifte Verbrennungstechnik.
Zu den jeweiligen Modellen werden die technischen Daten und die Standardausstattung angegeben, z. B. sind die Öfen überwiegend mit Glastüren versehen. Einige Modelle besitzen einen Backofen aus feuerfestem Material. Auf Anfrage können zusätzliche Elemente zur Ausstattung geliefert werden. Die individuelle Planung und Beratung bei der Auswahl des geeigneten Kachelofens übernehmen viele Firmen. Meist führen sie auch die Montage der Modelle aus, manchmal zu einem festgelegten Festpreis. Die online präsentierten Unternehmen bieten ganz verschiedene Einbauvarianten an, die sich an die vorhandenen Räumlichkeiten anpassen.
Die aktuellen Kataloge können meist gratis angefordert werden. Die Firmen bieten aber auch entsprechende Kontaktformulare an, um persönliche Beratungsgespräche zu vereinbaren. Viele Firmen ermöglichen es dem Kunden, in den Formularen die konkreten Vorstellungen und Wünsche darzulegen, beispielsweise den favorisierten Stil des Ofens. Die Bestellung per Internet ist problemlos, meist wird ein schneller und kostenloser Versand ermöglicht. Einige Firmen gewähren auf ihre Produkte möglicherweise Rabatt. Auch das Angebot an Ofenkacheln ist im Internet vielseitig.
Auf internationalen Messen kann sich der interessierte Kunde ebenfalls informieren oder auch in den Foren einiger Websites nach Erfahrungen mit den Kachelöfen aus Italien fragen.
Die Höhe eines Raumes bestimmt entscheidend darüber, wie viel Energie zum Heizen benötigt wird. Da warme Luft leichter ist als kalte, steigt sie innerhalb eines Raumes in die Höhe, daher ist in der Regel in einem beheizten Raum direkt unter der Decke eine höhere Temperatur als am Fußboden. Durch abgehangene Decken kann man die Raumhöhe verringern und Energie sparen. Diese Methode wurde und wird vor allem in Altbauten angewendet, deren Räume sehr hoch sind. Es gibt zahlreiche Wege, um eine Decke abzuhängen. Oftmals entscheiden sich Handwerker dafür, ein Ständerwerk aus Holzleisten zu montieren und dies z. B. mit Gipskartonplatten zu verkleiden. Man kann auch andere Materialien, wie z. B. Holzleisten, dazu verwenden.
Wer in einem Raum oder in der gesamten Wohnung niedrigere Decken wünscht, kann entweder selbst zum Werkzeug greifen oder einen Handwerker mit der Ausführung beauftragen. Nur wer über umfassende Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt, sollte sich den Einbau einer Zwischendecke zutrauen. Ansonsten ist es sicherer, wenn ein Profi den Einbau übernimmt. Es gibt mehrere Wege, einen guten Handwerker für solch einen Auftrag zu finden. Es bietet sich an, in der Familie und im Freundeskreis nach Empfehlungen zu fragen oder man kann in den regionalen Branchenbüchern nachschlagen. Auch eine Online-Recherche kann zum gewünschten Ergebnis führen, denn mittlerweile verfügen bereits zahlreiche Handwerksbetriebe über Webseiten. Auf diesen präsentieren sie sich und ihre Leistungen und oftmals findet man auch eine Galerie mit Bildern von erfolgreich ausgeführten Aufträgen und eine Liste mit Referenzen. Auf diese Weise kann man sich einen umfassenden Eindruck von dem Handwerksbetrieb verschaffen und bei Interesse an einer Zusammenarbeit Kontakt aufnehmen.